Komfort- und Rückzugsverhalten

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Komfort- und Rückzugsverhalten beim Hund

Die zwei Verhaltensweisen unserer Lieblinge klingen so logisch. Oft ist uns aber vielleicht gar nicht bewusst, dass eine Situation gerade ganz und gar nicht angenehm für unseren Hund ist. Vielleicht ist es immer noch eine frühere Erfahrung mit einem gewissen Hund, die dem eigenen immer noch Angst machen. Vielleicht möchte er nicht in sozialen Kontakt mit einem gewissen Menschen treten und wendet sich ab?
Oder er fühlt sich pudelwohl und würde am liebsten gar nicht mehr gehen?

Das Verhalten unserer Hunde zu deuten ist ein endloser Unterricht. Man kann so viel dazulernen, um die Handlungen von Hunden besser einzuschätzen und zu verstehen. Deshalb haben wir uns 2 grundlegende Verhaltensweisen herausgepickt und euch hier zusammengefasst.
Das Komfort- und Rückzugsverhalten von Hunden. Was auch ganz spannend ist – unsere Hunde sind Wölfen im Verhalten so extrem ähnlich. Sie ähneln sich so stark. Auch in der freien Wildnis können verschiedene Handlungen beobachtet und mit denen der Haushunde verglichen werden.

Komfortverhalten

Das Komfortverhalten beim Hund erkennt man unter anderem an Komfortbewegungen und der eigenen Körperpflege.
Dazu gehört die Eigen-Körperpflege, oder auch gegenseitige Körperpflege bei mehreren Hunden, das Schütteln oder „Reiben“. Ein Hund der sich wohlfühlt räkelt sich beim Strecken. Auch das Gähnen während dem Strecken ist ein Zeichen von Komfort. Alle diese Handlungen führt er sehr intensiv und geradezu genießerisch durch.
Im Fachjargon nennt man Eigen-Körperpflege auch Autogrooming oder Selbstgrooming.

Fühlt sich ein also Hund wohl, äußert er das Wohlbefinden mit vielen verschiedenen Handlungen und Gesten. Ebenfalls zählt Schmatzen und das sich auf den Rücken rollen dazu.
Ein Hund wälzt sich nur dann auf dem Rücken, wenn er sich richtig wohlfühlt. Was natürlich auch ein Zeichen von Vertrauen ist.

Rückzugsverhalten

Natürlich gibt es viele Situationen, in denen sich unsere Lieblinge auch mal nicht so wohl fühlen. Oft kommen wir aber an solchen Situationen nicht vorbei. So kann der Hund aber durch verschiedenes Rückzugsverhalten zeigen, dass er sich gerade nicht unbedingt wohlfühlt.

Das Abwenden
Abstand halten – fühlt sich ein Hund so gar nicht wohl oder hat vielleicht sogar etwas Angst, hält er einen größeren Abstand zur „Bedrohung“. Das kann sowohl ein anderer Hund oder ein anderes Tier sein, als auch ein Mensch. Die Ursache kann zum Beispiel eine frühere schlechte Erfahrung mit dem jeweiligen Tier oder Mensch sein, aber auch einfach eine Situation, die der Hund in diesem Moment schlecht einschätzen kann.

Entziehen
Ähnlich dem Abwenden ist auch das Entziehen Rückzugsverhalten. Die Handlung ist nicht aggressiv. Zum Beispiel wird so eine Spielaufforderung oder das Anrempeln von einem anderen Hund „beantwortet“.

Wir sehen also Wohlbefinden und Rückzugsverhalten können ganz klar unterschieden werden. Wenn wir etwas auf das Ausdrucksverhalten unserer Lieblinge hören, können wir viel daraus lernen und erfahren.

Wenn du schon Erfahrungen mit gewissen Verhaltensweisen gemacht hast oder Fragen dazu hast – melde dich doch einfach bei uns 🙂

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